Teure Kreuzfahrt Ausflüge sind ärgerlich

Liebe(r) Leser(in),

das kennt wahrscheinlich jeder Kreuzfahrer. Die Traumreise ist gebucht, sehr oft kein Schnäppchen und man plant früher oder später den weiteren Verlauf der Reise. Natürlich gehören da diverse Ausflüge in den verschiedenen Häfen auf der jeweiligen Route dazu. Und das kann ganz schön ins Geld gehen! Wie können Sie nun als interessierter Weltenbummler dem ab und an auftretenden Massentourismus entgehen?

Sehr gute und aus der tatsächlichen Erfahrung gegebene Tipps und Tricks bekommen Sie  in der Community Ausflüge auf eigene Faust .

Hier erhalten Sie umfassende Informationen was man bei seinen Landgängen unternehmen kann. Reiseberichte und Erfahrungsberichte von anderen Urlaubern sind interessant und hilfreich zugleich.

Das Forum ist nach Häfen sortiert, so finden Sie sofort die wichtigsten Informationen zu ihrer Destination. Unter anderem zu Verkehrsmitteln, Ausflugstipps, interessante lokale Anbieter und vieles mehr.
Hier einmal zwei Beispiele:
Dubai auf eigene Faust

Amsterdam auf eigene Faust

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, man kann auf eigene Faust sehr tolle Ausflugserlebnisse selbst organisieren. ABER!!! Man muss tatsächlich immer Äpfel mit Äpfeln vergleichen! Nicht in jedem Fall läßt sich viel Geld sparen, es kommt tatsächlich auf den Einzelfall an. Deshalb ist diese Community ein idealer Ort um sich auszutauschen und Erfahrungen zu teilen!
Für alle die sich nicht so ganz sicher sind in fremden Ländern oder auch das erste Mal auf einer Kreuzfahrt sind: Es ist kein Fehler die organisierten Ausflüge zu buchen, denn Sie müssen sich um nichts kümmern, außer pünktlich am Start zu sein! Sie werden auf jeden Fall die Höhepunkte der jeweiligen Destination (wie gebucht) kennen lernen und Sie werden auch das Schiff nicht verpassen. Falls tatsächlich die Gruppe eines durch die Reederei organisierten Ausfluges fehlt wird das Schiff auch auf diese Gäste warten! Ich denke dies sind einige Punkte welche man nicht ganz außer Acht lassen sollte.

Wir selbst haben auf unseren Kreuzfahrten immer eine Mischung aus durch die Reederei gestalteten Ausflügen und Touren auf eigene Faust unternommen und sind nicht schlecht dabei gefahren.

Ich wünsche Ihnen eine tolle nächste Seereise!

Marek Decker

Neue Kreuzfahrtschiffe 2017

Liebe(r) Leser(in),

auch im Jahr 2017 setzt die Kreuzfahrt Branche auf Wachstum – quasi volle Kraft voraus!

Um die anspruchsvollen Wachstumsziele zu erreichen, werden umso mehr Kreuzfahrtschiffe und Konzepte entwickelt, welche auch neue potentielle Gäste ansprechen sollen. Für das vergangene Jahr 2016 rechnet Cruise Lines International Association (CLIA), dem Weltverband der Kreuzfahrtindustrie –  mit 24,2 Millionen Passagieren weltweit. Wobei die 3-Millionen-Marke deutscher Gäste pro Jahr wohl bald Realität werden wird. Bislang bewegt sich die Zahl bei etwa zwei Millionen deutscher Kreuzfahrer!

In den Jahren 2017 bis 2026 erwartet die Branche insgesamt 97 ! neue Kreuzfahrtschiffe. Ein Ende des Booms ist bisher nicht absehbar. Die Reedereien mit Fokus auf den deutschsprachigen Markt rüsten ebenfalls kräftig auf.

AIDA Cruises  wird  „AIDAperla“ am 30. Juni 2017 in Mallorca taufen. Dieser Neubau wird sozusagen ein Zwilling der erst im vergangenen Jahr in Dienst gestellten „AIDAprima“ werden.

Auch TUI Cruises  stellt seit 2014 bis 2019 jedes Jahr ein neues Schiff in Dienst. Die Flotte wird somit weiter vergrößert und ab 2018 modernisiert. So werden die Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 durch Neubauten ersetzt.

Mein Schiff 4

Mein Schiff 4

Neuigkeiten gibt es auch bei der Reederei MSC. 2017 werden die beiden neuen Kreuzfahrt Schiffe „MSC Meraviglia“ sowie die „MSC Seaside“ in Dienst gestellt. Bei der „Meravigla“ kommt eine neue Schiffskategorie auf den Markt. An Bord wird es dann auch eine sehr spannende Kooperation mit dem weltberühmten „Cirque du Soleil“ geben.  Die Reederei orientiert sich dann durchaus an den großen amerikanischen Reedereien. Von der Einkaufspromenade bis zu hochklassigem Entertainment – dies alles soll es dann auch auf einem europäischen Kreuzfahrtschiff geben. 2017 startet das Schiff im Mittelmeer, ab Frühjahr 2018 dürfen wir auf die Abfahrten von Hamburg gespannt sein. Der zweite MSC-Neubau „Seaside“ wird zehn Meter über dem Wasser ein breit angelegtes Promenadendeck haben und unterscheidet sich schon in seiner Bauart von seinen Schwesternschiffen.

Hapag-Lloyd Cruises setzt Maßstäbe im Expeditionssegment. Die TUI Group, der weltweit führende Touristikkonzern, investiert in zwei Neubauten für ihre Hamburger Tochtergesellschaft Hapag-Lloyd Cruises. Die beiden neuen 5-Sterne Expeditionsschiffe sollen nach 20-monatiger Bauzeit im Frühjahr und Herbst 2019 in Dienst gestellt werden.
Diese Schiffe erhalten die höchste Eisklasse für Passagierschiffe PC6 und sollen unter anderem in der Arktis, sowie der Antarktis zum Einsatz kommen.

Auch Hurtigruten rüstet auf. Für die nächsten Jahre wurden vier neue Expeditionsschiffe in Auftrag gegeben. Mit einer Eisklasse ausgestattet sollen sie in polaren Gewässern zum Einsatz kommen. Für den Sommer 2018 ist die Fertigstellung des ersten Schiffes geplant.
Wir dürfen gespannt sein.

Eine tolle (See) Reise wünscht Ihnen,

Marek Decker

Unsere Ostseereise mit Mein Schiff 4

Liebe(r) Leser(in),

endlich ist es so weit. Wir starten ab Dresden am frühen Morgen mit der Deutschen Bahn. Umstieg in Berlin und dann in Hamburg noch einmal raus aus dem ICE und rein in die Regionalbahn nach Kiel. Es funktioniert alles wie am Schnürchen! Ein Kompliment an den Zugbegleiter der DB. Er organisiert den geplanten Umstieg in Berlin Hauptbahnhof um. Wir steigen jetzt bereits am Südkreuz in den Zug nach Hamburg. Hier steht der Zug direkt am Nachbargleis, wir ersparen uns lange Wege. Unser mitdenkender und ausgesprochen netter Zugbegleiter hilft sogar noch beim Aussteigen und dem Koffertransport. Herzlichen Dank!

Pünktlich kommen wir in Kiel Hauptbahnhof an. TUI Cruises hat alles sehr gut organisiert. Wir entledigen uns der Koffer und gelangen zum kostenlosen Busshuttle, welcher die Gäste zu Mein Schiff 1 und Mein Schiff 4 bringt. Beide Schwesternschiffe liegen zu dieser Zeit in Kiel und werden auch gemeinsam um 19.00 Uhr auslaufen.

Gegen 13.30 Uhr  sehen wir dann unser Schiff, die Mein Schiff 4. Der Check In verläuft zügig, wir müssen keine Minute anstehen. Sehr angenehm!

Mein Schiff 4

Mein Schiff 4

Wir sind endlich an Bord angekommen. Eine kleine Stärkung können wir in den geöffneten Restaurants zu uns nehmen. Anschließend ein erster Rundgang über das Schiff. Um 15.00 Uhr sind dann auch die Kabinen bezugsfertig. Alles macht einen guten Eindruck!

Vor dem Auslaufen findet gegen 17.00 Uhr die Seenotrettungsübung statt. Nun weiß jeder wo er sich im Notfall einzufinden hat!

Anschließend gerate ich in Gewissenskonflikte. Um 18.00 Uhr beginnt im Rahmen der Fussball Europameisterschaft das Spiel Deutschland gegen die Slowakei. Zum Abendessen könnte man gehen. Und 19.00 Uhr soll unser Schiff auslaufen, übrigens erstmals wieder mit Der Grossen Freiheit – als Auslaufmusik, interpretiert von Unheilig.

Ich löse den Konflikt in dem ich Fussball bis zur Halbzeit schaue, anschließend einen kleinen Snack im Restaurant zu mir nehme, pünktlich 19.00 Uhr an Deck das Auslaufen nicht so ganz geniesse und dann schnell wieder zum Fussball eile! Stress am ersten Tag pur. Aber es hat sich gelohnt. Deutschland gewinnt 3 zu 0!

Der kommende Tag ist ein Seetag. Motto: Erholung auf See!

Am 28.06.2016 legt unsere Mein Schiff 4 in Gdingen/Danzig an. Wir freuen uns auf unseren Ausflug in die Kaschubai. Auf Kaschubisch Kaszebe oder Kaszëbskô, auf Polnisch Kaszuby. Die sprachliche Dreifachbenennung für diese Region in Pommerellen südwestlich von Danzig an der polnischen Ostseeküste ist begründet das Kaschubien sowohl unter polnischer als auch kurzzeitig unter deutscher Verwaltung stand. Wir lernen Land und Leute kennen, erfahren einiges über Kartäuser, erleben eine kaschubische Folkloregruppe und löffeln wohlschmeckende Kartoffelsuppe aus einem duftenden Brotleib – lecker!
Ansonsten ist in dieser Region die sogenannte Dreistadt prägend. Diese setzt sich aus dem schönen Danzig (Gdansk), dem noblen Badeort Sopot und der ziemlich grauen Hafenstadt Gdingen zusammen. Und genau hier, in der noch ziemlich durch sozialistische Zweckbauten geprägten Hafenstadt, laufen die Kreuzfahrschiffe ein, welche wie wir auf der Ostsee touren.

Um 17.30 Uhr heißt es: Alle Mann (und Frau) an Bord! Wir starten in Richtung Litauen und laufen pünktlich am nächsten Morgen um 07.00 Uhr im Hafen von Klaipeda ein.
Wir haben uns für einen Ausflug zur Vogelwarte entschieden.
Ventės ragas oder auf Deutsch auch das Windenburger Eck genannt befindet sich im südlichsten Teil des litauischen Haff-Gebietes. Das Gebiet zählt zum Regionalpark des Memeldeltas. Unweit der Landzunge erstreckt sich das Ausflussgebiet der Memel (Nemunas). Die Nemunas ist der größte Fluss Litauens und mündet unweit des Windenburger Ecks in das Kurische Haff.

Der deutsche Name der Region beruht auf der 1360 vom deutschen Orden errichteten Windenburg. Die Windenburg diente ursprünglich der Sicherung und Kontrolle des Memeldeltas. Die Burg existiert heute nicht mehr, das umliegende Memelgebiet gehörte bis 1919 zum deutschen Staatsgebiet. Die Litauer selbst nennen das Windenburger Eck auf Grund seiner Form das Horn von Ventė (Ventės ragas). Am letzten Zipfel des Hornes befindet sich seit 1929 die von uns besuchte Vogelwarte. Sie ist die älteste ihrer Art in ganz Europa.Der Standort der Warte begründet sich in dem Umstand, dass hier besonders viele Vögel auf Ihrem Zug eine Ruhepause einlegen und dies so eine geeignete Stelle für Untersuchungen und Erhebungen darstellt. Jährlich werden mehrere Tausend Vögel mit Ringen versehen um so deren Zug, Alter und Herkunft genauer zu bestimmen. Dieses etwas altmodisch anmutende Verfahren stellt auch heute noch, neben der Verwendung von GPS und Funknavigation, das wichtigste Werkzeug in der Ornithologie dar. Weltweit sind viele Millionen Tiere mit Ringen versehen und geben so Auskunft über Ihre Herkunft und Zugrichtung. Um die Vögel für die Beringung und Bestimmung einfangen zu können, stehen in Ventė wenige Meter von der Uferlinie entfernt, große Fangnetz bzw. Fangtrichter (es ist das ähnliche Prinzip einer Fischreuse) welche die Vögel am Weiterzug hindern. Ein kleines ornithologisches Museum, dass sich mit der Vogelwarte und den Vogelarten des Kurischen Haffs beschäftigt ergänzt die Anlage.
Uns hat dieser Ausflug sehr gut gefallen. Eine Empfehlung für Familien mit Kindern und für alle an der Natur interessierten.

Auf dem Rückweg zum Schiff besichtigen wir noch Klaipeda. Die größte Sehenswürdigkeit der Stadt steht auf dem Markt. Ein Denkmal für den Dichter Simon Dach. Simon Dachs berühmtestes Werk ist wohl das Volkslied „Ännchen von Tharau“, im Original „Anke van Tharaw“. Dieses Lied wurde erstmals von Heinrich Albert vertont. Später komponierte Friedrich Silcher die heute bekannte Melodie und Gottfried Herder übersetzte den Text vom Plattdeutschen ins Hochdeutsche. Es hat mich doch zum Schmunzeln gebracht vor dem Denkmal eine deutschsprachige Seniorengruppe zu sehen und vor allem zu hören, wie inbrünstig dieses Volkslied intoniert wurde.

Wir sind zurück an Bord der Mein Schiff 4. Ein Seetag liegt vor uns bevor wir am 5.Tag unserer Ostseekreuzfahrt St. Petersburg/Russland erreichen.

St. Petersburg

St. Petersburg


01. Juli 2016 – pünktlich und bei schönstem Sommerwetter kommen wir in St. Petersburg an. Gut zu sehen die Baustelle für das neue Fussball Stadion für die Weltmeisterschaft 2018. Später werden wir noch sehen das an der Infrastruktur intensiv gearbeitet wird. Schon gigantisch.
In Russland benötigen wir nun endlich einmal unsere Reisepässe. Als Teilnehmer eines organisierten Ausfluges wird kein extra Visum verlangt. Die uniformierte Dame der Passkontrolle vermittelt mir nicht gerade den Eindruck das ich hier herzlich willkommen bin. Was solls!
Wir starten unseren Ausflug zum Peterhof, die Sommerresidenz der russischen Zaren. Der beeindruckende Palast die grandiosen Wasserspiele und die weitläufige Parkanlagen zählen zu den schönsten barocken Ensembles der Welt. Das ganze vor der traumhaften Kulisse des Finnischen Meerbusens, eine unbedingte Empfehlung! ABER – nicht zu dieser Jahreszeit! Gefühlte Millionen Touristen beeinträchtigen dieses Erlebnis leider wesentlich.

Zu unserer Reisezeit erlebt man auf jeden Fall noch die sogenannten Weißen Nächte. Das heißt es wird von Mitte Juni bis Mitte Juli Nachts nicht ganz dunkel. Auch in anderen Regionen nördlich des 60. Längengrades kann dieses Phänomen beobachtet werden.

Tag 2 unseres Aufenthaltes in St. Petersburg.
Heute ist die Passkontrolle etwas entspannter. Die uniformierte Dame hat gelächelt. –
Wir fahren mit dem Bus in das Zentrum von St. Petersburg. Eine Schifffahrt auf der Newa steht auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein macht das wirklich Spaß. Wir fahren auch durch diverse Kanäle abseits des großen Stromes. Es ist Aufmerksamkeit geboten, denn hier werden viele kleine Brücken unterfahren und man muss den Kopf einziehen! Anschließend besuchen wir die Peter und Paul Festung.
Der 16. Mai 1703 gilt als der Gründungstag St. Petersburgs. Am gleichen Tag begann man mit dem Bau der Festung auf der Haseninsel im sumpfigen Newa-Delta. Die Natur stellte eine große Herausforderung. Zehntausende von Leibeigenen, die in Hütten hausten, errichteten Erdwälle, die wenige Jahre später durch Steinmauern ersetzt wurden. Nachdem Peter der Große die Schweden besiegt hatte, sollte so der Zugang zur Ostsee gesichert werden. Beim Bau der Festung starben mehr als 100 000 Menschen, durch Fieber, Seuchen und Entkräftung. Schon kurz nach Fertigstellung diente die Festung, welche nie militärisch zum Einsatz kam, als Gefängnis für Gegner der Zarenherrschaft. Unter anderen wurde Fjodor Dostojewski hier inhaftiert, bevor man ihn nach Sibirien deportierte. Auch der Bruder Lenins verbrachte nach seinem Attentatsversuch auf den Zaren die letzten Tage vor seiner Hinrichtung in der Festung.
Wir besichtigten die prächtige Peter-und-Paul-Kathedrale, welche die die Grablege der Zarenfamilie beherbergt. Sehr beeindruckend. Nur gut das unsere Reiseleiterin uns beiläufig erzählte, das 12.00 Uhr auch heute noch eine Kanone abgefeuert wird. Einige Zeit später krachte es tatsächlich sehr mächtig. Ohne das Hintergrundwissen wäre bestimmt bei manchem Panik ausgebrochen.
Insgesamt ein zu empfehlender Ausflug.
Pünktlich um 18.00 Uhr verlassen wir den Hafen von St. Petersburg und Mein Schiff 4 nimmt mit uns Kurs auf Tallin/Estland.

In Tallin können wir uns wieder frei, ohne Passkontrollen bewegen, was doch sehr angenehm ist. Wir haben eine organisierte Bustour gebucht um die Hauptstadt Estlands kennen zu lernen. Zu den Olympischen Sommerspiele 1980 fanden hier die Disziplinen im Segeln statt. Dafür wurde natürlich ein Segelhafen und das dazugehörige Olympische Dorf gebaut. Wir machen auf unserer Tour hier halt. Ich muß leider sagen, es hat sich nach 1980 hier wahrscheinlich keiner mehr darum gekümmert, leider.
Anschließend können wir ausgiebig die Altstadt Tallins kennen lernen. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und strahlt auch heute noch dieses Flair aus. Fazit: Tallins Altstadt unbedingt erleben!

Tallin

Tallin


Unsere Reise geht ganz langsam zu Ende. Nach Tallin erwartet uns aber Morgen noch ein weiterer Höhepunkt. Wir freuen uns auf Stockholm!
Am Abend ermutigte uns unser Kapitän Jens Troier doch mal für den nächsten Morgen den Wecker zu stellen. Grund: Die Fahrt durch die Schärengärten vor Stockholm.
Na dann, erst mal Abends bis Früh Fußball EM geschaut (zusätzlich noch Zeitverschiebung) und auf 04.00 Uhr den Wecker gestellt – super Urlaub!
Mein Schiff 4 in den Schärengärten vor Stockholm

Mein Schiff 4 in den Schärengärten vor Stockholm


Aber ich kann sagen, es hat sich auf alle Fälle gelohnt! Der Stockholmer Schärengarten besteht aus ungefähr 30 000 Inseln, Schären und Felsen, die sich 80 km östlich vom Stadtzentrum in die Ostsee erstrecken. Einige größere Inseln sind auch bewohnt. Es waren Brutkolonien diverser Seevögel zu sehen, auch zahlreiche Seeadler konnten beobachtet werden. Das allerbeste jedoch war das ganz besondere Licht der Morgensonne. Einfach ein Traum!
Gegen 08.00 Uhr lag die Mein Schiff 4 pünktlich am Kai in Stockholm. Die Stadt bot schon vom Schiff aus eine tolle Kulisse. Irgendwie wie Liebe auf den ersten Blick.
Stockholm, die Hauptstadt und auch einzige Millionenstadt Schwedens, hat Charme. Die Stadt bietet so viel, das man einige Tage Urlaub sehr gut hier verbringen kann. Wir haben uns für eine Tour entschieden um uns ganz simpel einen Überblick mit Rundfahrt und Stadtrundgang über Stockholm zu verschaffen. Als speziellen Höhepunkt besuchten wir die Eisbar, welche als einzige europaweit ganzjährig betrieben wird. Wirklich eine nette Erfahrung.
Ansonsten war unsere Zeit hier viel zu kurz, so müssen das Vasa Museum, Junibacken, Globe Arena, Schloß Gripsholm und und und – noch auf uns warten. Wir kommen sehr gern wieder!
Stockholm

Stockholm


Das letzte Auslaufen unserer sehr schönen Ostseereise steht an. Wir genießen noch einmal die GROSSE FREIHEIT und nehmen Abschied von Stockholm. Der Kapitän darf noch eine kleine Runde Richtung Stadt fahren, zwei weitere grosse Schiffe fahren uns voraus und wir können noch einmal die tolle Schärenlandschaft bis zur offenen See geniessen. Das dauert ungefähr vier Stunden.

Unser Kapitän Jens Troier wird Übermorgen mit uns das Schiff verlassen, er macht Urlaub. Sein Nachfolger ist schon an Bord – Andreas Greulich (ehemals MS Deutschland).

Wir geniessen noch diesen Abend und den kommenden Seetag. Am 06.Juli 2016 treffen wir pünktlich um 06.30 Uhr in Kiel ein. Ich traue meinen Augen kaum, uns gegenüber liegt unser Schwesternschiff Mein Schiff 5 – niegelnagelneu, kurz vor der Taufe. Schöner Abschluss!

Mein Schiff 5 - Juli 2016 in Kiel vor der Taufe

Mein Schiff 5 – Juli 2016 in Kiel vor der Taufe

Na dann vielleicht bis bald. Auf Wiedersehn!

Marek Decker

Neues von AIDA

Liebe(r) Leser(in),

seit gestern Abend ist die Katze aus dem Sack, wie man so gelegentlich sagt. Unter dem Titel: „ERLEBEN SIE URLAUB NEU!“ erscheint am 6. Oktober 2016 der neue AIDA Katalog für den Reisezeitraum März 2017 bis April 2018. 2017/2018 führen AIDA Reisen in 70 Länder auf sechs Kontinenten. Zwölf Schiffe der AIDA Flotte nehmen auf 130 verschiedenen Routen Kurs auf über 215 Häfen weltweit

AIDA Blue

AIDAblue

Vorgestellt wurde auch das neue Programm AIDA Selection:

Für weltoffene Entdecker hat AIDA ein neues Urlaubsangebot entwickelt: AIDA Selection. Mit diesem neuen Programm folgt das Kreuzfahrtunternehmen den Wünschen vieler Gäste, per Schiff Land und Leute auf einzigartige Weise zu erleben.

AIDA Selection steht für außergewöhnliche Reisen auf faszinierende Routen zu neuen Regionen oder exklusiven Häfen mit den Schiffen der ersten AIDA Generation: AIDAaura, AIDAcara und AIDAvita. Auf ausgedehnten Landausflügen haben die Gäste die Möglichkeit, beeindruckende Landschaften und Kulturen von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

An Bord genießt der Gast die persönliche und entspannte Atmosphäre dieser AIDA Schiffsklasse. Das individuell gestaltete Entertainmentprogramm nimmt Bezug auf die landestypische Kultur der angesteuerten Destinationen. In den Restaurants erwartet die Gäste ein exquisites kulinarisches Angebot an regionalen Spezialitäten, die auf die Destinationen abgestimmt sind.

Alle Reisen aus dem neuen AIDA Selection Programm sind bereits ab dem 16. September 2016 buchbar. Auf www.aidaselection.de werden nicht nur alle Reisen und das neue Bordprogramm vorgestellt. In inspirierenden Videos und Interviews werden auch die einzelnen Destinationen und ihre Bewohner näher gebracht.

AIDA startet erstmalig eine Weltreise mit AIDAcara:

Am 17. Oktober 2017 heißt es im Rahmen des neuen AIDA Selection Programms in Hamburg „Leinen los!“ zur ersten AIDA Weltreise. Diese führt mit AIDAcara bis zum 10. Februar 2018 in 116 Tagen zu 41 Häfen in 23 Ländern auf fünf Kontinenten.

Von Hamburg aus nimmt AIDAcara Kurs auf Südamerika. Traumziele wie Rio de Janeiro (Brasilien), Buenos Aires (Argentinien) und Ushuaia in Feuerland sind nur einige Stationen, bevor es von Valparaiso (Chile) aus zu den Osterinseln geht.

Weiter führt die Reise nach Tahiti, Moorea und Bora Bora im Südseeparadies Französisch-Polynesien. Auckland(Neuseeland), Sydney (Australien), das Great Barrier Reef, Bali, Singapur und die Malediven lassen das Herz eines jeden Entdecker höher schlagen.

Die AIDA Weltreise mit AIDAcara ist bereits ab 11.995,- Euro p.P. (in der Innenkabine, inkl. Frühbucher-Plus-Ermäßigung) buchbar.

Neue Routen bei AIDA im Indischen Ozean:

Eine weitere Route aus dem AIDA Selection Programm, die begeistern wird: „Mauritius, Seychellen & Madagaskar“ mit AIDAaura. Die Insel La Réunion wird ebenfalls angelaufen. Auf allen vier Inseln haben die Gäste von AIDAaura genügend Zeit, auf ausgedehnten Ausflügen die beeindruckende Fauna und Flora sowie die unterschiedlichen Kulturen kennen zu lernen, denn AIDAaura bleibt in Mahé (Seychellen), Saint-Denis (La Réunion) und Port Louis (Mauritius) über Nacht. Auf Madagaskar werden mit Nosy Be, Antsiranana und Toamasina gleich drei Häfen angelaufen.

Start und Zielhafen dieser beeindruckenden 14-tägigen Reise ist Mauritius. Sieben Reisetermine stehen zwischen November 2017 und Februar 2018 zur Auswahl.

Diese Reise ist bereits ab 1.295,- Euro p.P. (in der Innenkabine, inkl. Frühbucher-Plus-Ermäßigung) buchbar.

AIDAprima in neuer Destination:

Auch 2017 heißt bis Ende Oktober der Start und Zielhafen von AIDAprima Hamburg.

Bereits seit Ende April 2016 ist die Hansestadt ganzjährig Start- und Zielhafen für siebentägige Rundreisen von AIDAprima zu den schönsten Metropolen Westeuropas wie London, Paris, Brüssel oder Amsterdam. Am 12. November 2016 wird an Bord die Eislaufsaison eröffnet. Dann verwandelt sich das Sportaußendeck von AIDAprima in eine Winterwelt, Glühwein, auch alkoholfrei, inklusive.

Ab November 2017 wird AIDAprima die Inselwelt der Kanaren & Madeira bereisen. Damit folgt AIDA dem Wunsch vieler Gäste, das jüngste Flottenmitglied auch in anderen beliebten Destinationen erleben zu können.

Start- und Zielhäfen für die siebentägigen Reisen von AIDAprima sind Las Palmas (Gran Canaria) bzw. Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa). Angelaufen werden neben Gran Canaria und Teneriffa auch Madeira, Fuerteventura und Lanzarote.

Die neuen Reisen von AIDAprima sind bereits ab 640,- Euro p.P. (in der Innenkabine, inkl. Frühbucher-Plus-Ermäßigung) buchbar. Buchungsstart ist der 6. Oktober 2016.

Neues Schiff: AIDAperla:

Nach dem erfolgreichen Start von AIDAprima wird AIDA Cruises 2017 mit AIDAperla das baugleiche Schwesterschiff als zwölftes Flottenmitglied begrüßen. Ab 1. September 2017 nimmt AIDAperla auf vier verschiedenen Routen Kurs auf die Perlen des Mittelmeeres.

Die Hauptstadt der Lieblingsinsel der Deutschen, Palma de Mallorca, sowie Barcelona sind die Start- und Zielhäfen für die siebentägigen Reisen „Perlen am Mittelmeer 1 & 2“. Auf diesen Reisen besucht AIDAperla, neben Mallorca und Barcelona, die Insel Korsika, Florenz/Livorno und Rom/Civitavecchia. Diese Reisen sind bereits ab 930,- Euro p.P. (in der Innenkabine, inkl. Frühbucher-Plus-Ermäßigung) buchbar.

Kulturliebhaber werden insbesondere von den Reisen „Perlen am Mittelmeer 3 & 4“ begeistert sein. Diese führen, neben Florenz/Livorno und Rom/Civitavecchia, auch nach Marseille, wo AIDAperla über Nacht bleiben wird. Start- und Zielhäfen dieser Reise sind ebenfalls Palma de Mallorca bzw. Barcelona. Buchungsstart für alle Reisen von AIDAperla ist der 6. Oktober 2016.

Weitere Details zur Indienststellung und zur Taufe von AIDAperla werden in Kürze vorgestellt.

AIDAbella wird nicht für den Chinesischen Markt abgestellt!

Die Nachfrage nach Reisen mit AIDA ist ungebrochen hoch. Um auch 2017 die Reisewünsche aller Gäste mit maßgeschneiderten Angeboten in den beliebtesten Destinationen zu erfüllen, wird AIDAbella im kommenden Jahr zusätzliche Reisen im westlichen Mittelmeer anbieten.

Bereits ab 20. Mai 2017 wird AIDAbella ab Palma de Mallorca bzw. Barcelona auf siebentägigen Reisen Kurs auf die „Perlen am Mittelmeer“ nehmen.

Ab September 2017 entdecken die Gäste von AIDAbella das Mittelmeer auf ganz neuen zehn- bzw. elftägigen Reisen zwischen Palma de Mallorca und Venedig. Angesteuert werden u.a. Cagliari/Sardinien, Palermo/Sizilien, Valetta/Malta, Korfu und Kroatien (Dubrovnik & Split).

Ab 22. Oktober 2017 heißt es für die Gäste von AIDAbella „Leinen los!“ zu zwei siebentägigen und einer zehntägigen Adriareise ab Venedig. Am 15. November 2017 nimmt AIDAbella via Dubai Kurs auf Bangkok. In der Wintersaison 2017/2018 ist die thailändische Hauptstadt Start- und Zielhafen für die 14-tägigen Reisen „Thailand, Malaysia & Singapur 1+2“.

Nach dem Ende der aktuellen Südostasiensaison führt die Reise von AIDAbella im kommenden Frühjahr auf drei außergewöhnlichen Routen von Shanghai zurück nach Europa. Auf der ersten Etappe geht es in 16 Tagen „Von China nach Singapur“ (03.04.-19.04.2017). Angesteuert werden legendäre Metropolen wie Shanghai, Hongkong, Ho-Chi-Minh-Stadt und Singapur oder die exotischen Strände auf Hainan in China und im vietnamesischen Da Nang. Eine AIDA Premiere ist die märchenhafte Halong-Bucht in Nordvietnam.

Weiter geht die Fahrt über 18 Tage „Von Singapur nach Dubai“ (19.04.-07.05.2017). Die Stationen dieser Reise sind u.a. Malaysia, die Malediven, Indien oder der Oman.

Das Finale – in 13 Tagen nonstop von Dubai nach Mallorca. Auf dieser AIDApur Reise genießen die Gäste von AIDAbella grenzenlose Entspannung und ein exklusives Bordprogramm mit fantastischen Shows und Gastkünstlern, interessanten Workshops, einem kulinarischen Verwöhnprogramm sowie exklusiven Wellnessangeboten. Ein absolutes Muss für Seefahrer ist die Fahrt durch den Suezkanal.

Alle AIDA Reisen aus dem neuen Katalog (Reisezeitraum März 2017 bis April 2018) sind ab dem 6. Oktober 2016, alle Reisen aus dem AIDA Selection Programm bereits ab 16. September 2016 im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter der Telefonnummer 0381/202 707 07 oder auf www.aida.de buchbar.

Über AIDA Cruises:

AIDA Cruises ist eines der wachstumsstärksten und wirtschaftlich erfolgreichsten touristischen Unternehmen in Deutschland. Rund 8.000 Mitarbeiter aus 40 Nationen arbeiten an Land und an Bord der AIDA Schiffe. AIDA betreibt mit derzeit 11 Kreuzfahrtschiffen eine der modernsten Flotten der Welt.

2017, 2019 und 2021 wird das Unternehmen drei weitere Neubauten in Dienst stellen.

Mit dem Konzept „Green Cruising“ wird AIDA als weltweit erste Kreuzfahrtreederei ihre neue Schiffsgeneration ab 2019 zu 100 Prozent mit LNG (Flüssigerdgas) betreiben.

Quelle: Auszüge Pressemitteilung 15.09.2016

Unsere Metropolentour mit AIDA

Liebe(r) Leser(in),

zu Ostern 2016 gönnen wir uns im erweiterten Familienkeis die sogenannte Metropolentour auf AIDAmar. Wir starten bei herrlichstem Frühlingswetter in Hamburg. Wie immer ist das Auslaufen für mich etwas ganz Besonderes – eben Gänsehaut Feeling pur. Entlang der Elbe sind zahlreiche Osterfeuer zu sehen. Vor uns liegt ein Seetag und wir sollen am 28. März in den Morgenstunden Southampton erreichen. Ja, das war so geplant….

AIDAmar in Hamburg

AIDAmar in Hamburg

So einen Seetag finde ich sehr erholsam. Leider verschlechtert sich das Wetter und unser Kapitän Sven Laudan muss uns leider ankündigen, das wir nicht planmäßig in Southampton einlaufen können, sonder vorerst auf See abwettern werden. Das bedeutet das Schiff wird in eine komfortable Position gebracht, so das der Wind eine möglichst geringe Angriffsfläche hat.

Es geht auch stürmisch...

Es geht auch stürmisch…

Gegen Mittag hat sich dann das Wetter etwas beruhigt und der Lotse gegleitet uns sicher in den Hafen von Southampton. Übrigens an den original Liegeplatz der Titanic! Wir bleiben hier bis zum nächsten Tag gegen 18.00 Uhr, so das alle Ausflüge wie geplant mit einem Tag Verspätung stattfinden können. Zusätzlich bietet sich eine beliebte Overnight Gelegenheit.

Wir unternahmen einen Ausflug nach Stonehenge. Diese alten Steine sind schon etwas mystisch. Auf jeden Fall sollte man diesen Ort ein mal im Leben besucht haben.

Stonehenge

Stonehenge


Natürlich gab es auch negative Auswirkungen. Unser nächster Hafen Le Havre/ Frankreich wurde dafür gestrichen. Wir nahmen Kurs auf Zeebrügge/Brügge in Belgien. Pünktlich sind wir mit AIDAmar im Hafen von Zeebrügge. Wir freuen uns auf unseren Ausflug nach Gent, einem wunderschönen alten Handelsstädtchen. Natürlich darf auch Belgische Schokolade nicht fehlen. Wir besuchen eine kleine und sehr feine Manufaktur. Die Verkostung ist sehr umfangreich, der Chocolatier sehr nett –  alles perfekt. Als Geheimtipp empfehle ich eine Trinkschokolade to Go. So lecker!
Gent/Belgien

Gent/Belgien


Um 19.30 Uhr heißt es wieder: Alle Mann (und Frau) an Bord! Pünktlich um 20.00 Uhr verlassen wir mit AIDAmar Zeebrügge. Es war ein wirklich toller Tag.

Nun freuen wir uns auf das letzte Ziel unserer Reise. Amsterdam!

Wir haben Glück und fahren mit unserem Schiff direkt bis in das Stadtzentrum. Ganz interessant war dabei auch eine Schleusen Passage. Die Fahrt auf dem Nordseekanal bis in die Stadt ist sehr zu empfehlen, recht abwechslungsreich und bietet auch das ein oder andere Fotomotiv. Wir haben einen Ausflug zum Keukenhof gebucht um die Blüte von Krokussen, Tulpen, Narzissen und vielen anderen Blumen zu geniessen. Der Keukenhof ist von Amsterdam gut zu erreichen und allen Blumenliebhabern wirklich wärmstens zu empfehlen.

Am Abend haben wir noch Zeit das Nachtleben von Amsterdam zu erleben, denn AIDAmar liegt bis 24.00 Uhr an der Pier. Coffee Shops locken mit aromatisch, süsslichem Duft, Musikkneipen laden ein, auch präsentieren sich nette Damen in unzähligen Schaufenstern, oder Sie besuchen einfach nur das Erotic Museum. Amsterdam hat ein unglaublich tolles Flair, auch in der Nacht. Das zu erleben ist einfach großartig.

Mitternacht. Wir nehmen Abschied von Amsterdam. Vor uns liegt noch ein erholsamer Seetag, bevor wir wieder in Hamburg ankommen.

Wer tolles Essen mag ist auf AIDA richtig!

Wer tolles Essen mag ist auf AIDA richtig!


Es war eine im wahrsten Sinne des Wortes – bewegte Seereise. Tolle Städte mit vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten bietet diese Route auf alle Fälle.

Na dann bis bald, auf AIDAsehn!

Marek Decker

Mehr Familienspaß auf AIDAprima

Liebe(r) Leser(in),

das neue Flaggschiff der Kussmundflotte ist auf dem Weg nach Hamburg und in Kürze können auch Sie AIDAprima testen. Bereits vor der Taufe am 7. Mai 2016 zum 827. Hamburger Hafengeburtstag können Sie eine Kurzreise mit der Prima unternehmen.

Für Familien mit Kindern werden die ohnehin schon tollen Angebote an Bord noch einmal getoppt! Ganz neu ist der Mini Club. Das erfahrene Team begrüßt nun auch Babys ab sechs Monaten. Bei Bedarf übernimmt ein zuverlässiger Babysitter sogar die Nachtschicht.

Der Kids Club ist bewährt und erwartet in frischem Design die Drei- bis Elfjährigen zu Spaß und Spiel ganz ohne Eltern.

Der Teens Club hat einen neuen Namen erhalten. Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sind ab sofort auf AIDAprima im Wave Club ganz unter sich. Tolle Workshops, coole Ausflüge und altersgerechte Partys halten unseren anspruchsvollen Nachwuchs garantiert bei bester Laune.

Weitere großartige Neuheiten an Bord sind die Doppel-Wasserrutsche „Racer“ . Sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn die rasante Fahrt führt über drei Decks!  Sie sind mutig? Dann wagen Sie sich in den Klettergarten, in schwindelerregender Höhe gelangen sie bis unter das Kuppeldach.

Saisonal soll eine 200 m² große Eisbahn betrieben werden. So können sie an Bord der Prima beliebte Wintervergnügen wie Schlittschuhlaufen, Eishockey und Curling ganz neu erleben.

Auf AIDAprima gibt es sie, die Sommergarantie! Der Beach Club bietet Ihnen an 365 Tagen im Jahr Karibik-Feeling mit Wasser, Palmen und wohlig warmen 26 Grad. Die transparente Kuppel lässt nichts anderes als Sonne durch. Das schlechte Wetter bleibt garantiert draußen. Das ist doch prima, oder?

Wenn Sie nun Lust bekommen haben ihre AIDA Reise zu buchen, dann kann ich Ihnen bei einer Buchung über unsere Webseite das Extra Bordguthaben als kleinen Bonus anbieten. Wie es funktioniert finden Sie auf dieser Seite!

Ich wünsche Ihnen eine gute (See)Reise!

Marek Decker

Wir sind jetzt einfach mal weg

Wir sind jetzt einfach mal weg

Stress im Job, ausgebrannt und müde? Da hilft oft ein spontaner Kurzurlaub! Zwei oder drei Tage in anderer Umgebung können Wunder bewirken.

Pauschal oder individuell

Viele Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder Tchibo bieten Pauschalpakete an, die nicht nur kostengünstig sind sondern auch zu interessanten Ziele im In- und Ausland führen. Für einen spontanen Ausbruch aus dem Alltag sind diese Packages durchaus zu empfehlen. Stellt man sich seinen Kurztrip selbst zusammen ist das zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, aber man kann auf die individuellen Bedürfnisse der Mitreisenden besser eingehen. Ein wenig stöbern im Web führt auf Infoportale wie www.kurzurlaubspezialist.com ebenso wie auf Seiten, die immer wieder gute Tipps für die Gestaltung eines Kurzurlaubes bieten.

Wohin nur, wohin?

Man entscheidet sich für einen Kurzurlaub, aber wohin soll er führen? Damit die als Erholung gedachte Reise nicht zum Stressfaktor oder Familiendrama wird, muss man die Interessen aller Mitreisenden beachten. Bei frisch Verliebten ist es einfach, ein Kuschelwochenende ist überall möglich. Familien mit Kindern haben es da ungleich schwieriger bei der Entscheidung. Kinder ein Wochenende lang von einem Museum ins andere zu schleppen wird kaum machbar sein, da ist eine Kombination mit einem Themenpark wie zum Beispiel Legoland sicher die bessere Variante. So kann man Kultur mit Spaß verbinden und alle sind zufrieden. Die Klassiker wie Wander- oder Schiurlaub haben sowieso noch nicht ausgedient, aber auch kulinarische Genusstrips wie etwa nach Südtirol oder in die Toskana sind immer ein Hit. Wichtig ist nur, dass man bewusst abschaltet und den Alltag hinter sich lässt, dann ist jedes Ziel ein Hit.

 

Mit AIDA in den Fjorden Norwegens unterwegs

Liebe(r) Leser(in),

im dritten Teil meines Beitages sind wir mit AIDAsol vom Geiranger Fjord auf den Weg nach Andalsnes, Molde, Trondheiim, Alesund, Eidfjord und Stavanger.

Wir verlassen den wunderschönen Geiranger Fjord und AIDAsol nimmt Kurs auf die kleine norwegische Stadt Andalsnes.

Das Städtchen mit gut 2.200 Einwohnern in der Provinz mit dem wohlklingend norwegischen Name Møre og Romsdal ist am Isfjord gelegen, einem Seitenarms des Romsdalsfjords, dem das Romsdalshorn seinen Namen gegeben hat. 1.555 Meter ragt es mit einer markanten und weithin sichtbaren Spitze in den Himmel. Geteilt wird das Städtchen vom Fluss Rauma. Sehr beliebt ist hier eine Tour mit der traditionsreichen Rauma Bahn. Auch ein Ausflug zur Trollwand und den Trollstiegen ist sicher zu empfehlen. Wenn Sie an einem Montag geboren wurden und gut Obacht geben, dann werden die Trolle für Sie zu sehen sein! So steht es jedenfalls in einigen Sagen geschrieben.
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Wir liegen mit AIDAsol auf Reede, das bedeutet wir werden auch heute mit Tenderbooten an Land gebracht. Ich persönlich finde das ganz nett und es hat auch an diesem Tag ganz hervorragend funktioniert. Keine langen Wartezeiten, alles perfekt. In Andalsnes hatten wir uns persönlich nur für einen individuellen Landgang entschieden. Ein Ausflug wäre die bessere Wahl gewesen.

Bereits um 13.30 Uhr setzen wir unsere Reise fort. Von Andalsnes fahren wir in die Rosenstadt Molde, welche wir gegen 15.30 Uhr erreichen. Die Stadt hat rund 23 000 Einwohner und ist auch durch das Internationale Jazz Festival bekannt. Vom  Aussichtspunkt Varden (407 m ü.M.) kann man Molde gut überschauen und den Fjord mit Holmen und das berühmte Moldepanorama mit 222 teilweise schneebedeckten Gipfeln bestaunen. Einen interessanten Besuch versprechen das Fischereimuseum, das Romsdalmuseum oder die Domkirche. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich das Fußballstadion des relativ bekannten FC Molde. Wer Zeit hat einen motorisierten Ausflug zu unternehmen, der sollte die sehr bekannte Atlantikstrasse befahren.

Um 20.00 Uhr heißt es für AIDAsol Leinen los und für uns Abschied nehmen von Molde. Über Nacht fahren wir zum nächsten Ziel – Trondheim. Diese wunderschöne Stadt hieß früher Nidaros und war von 1030 bis 1217 Norwegens Hauptstadt. Die Stadt spielte eine bedeutende Schlüsselrolle in der norwegischen Geschichte. So ist der Nidarosdom schon seit fast 1000 Jahren ein sehr beliebter Wallfahrtsort. Der Dom ist die weltweit am nördlichsten gelegene gotische Kathedrale. Sie wurde auf dem Grab des Wikingerkönigs, dem heiligen Olav, errichtet.  Im Sommer können Sie gern den Turm besteigen. Nach 172 Stufen genießen Sie die tolle Aussicht auf Trondheim. Ganz persönlich haben mir die typisch norwegischen Speicherhäuser gefallen. Auch dieser Tag verging wieder wie im Flug und 17.00 Uhr hieß es: Alle Mann an Bord!

Tschüß Trondheim! AIDAsol nimmt Kurs auf Ålesund !

Am nächsten Morgen besuchen wir Ålesund. Hier wird das A eher wie O ausgesprochen. Die Stadt liegt äußerst reizvoll direkt am Atlantischen Ozean, auf mehreren Inseln. Seit sie nach einem verheerenden Feuer im Jahr 1904 völlig zerstört wurde, wird sie von ihrer inzwischen berühmt gewordenen Architektur im Jugendstil geprägt. Heute ist die Stadt kulturelles Zentrum der Region und bekannt für zahlreiche Veranstaltungen. So zum Beispiel das Ålesund Theaterfestival.

Schon gegen Mittag verlassen wir die märchenhaft anmutende Stadt. Wir freuen uns auf den Eidfjord und das dazu gehörende Örtchen.  Der Fjord selbst ist wie so viele Fjorde in Norwegen, atemberaubend schön. Hier können Sie einfach nur die Natur auf sich wirken lassen, oder Sie unternehmen einen Ausflug in den Nationalpark des Hardangervidda. Auch Wasserfälle wie zum Beispiel der Voringsfossen sind absolut beeindruckend.

Langsam aber sicher geht die Reise dem Ende entgegen. Stavanger steht noch auf dem Programm, bevor wir nach einem weiteren Seetag unseren Ausgangspunkt der Reise, Hamburg, wieder erreichen.

Aber erst einmal kommen wir am nächsten Tag um 10.00 Uhr in Stavanger an!

Stavangers Umgebung ist voller Naturschönheiten – der Lysefjord, der Solastrand und der weltberühmte Preikestolen (Felskanzel) sind die wohl bekanntesten. Das Plateau des Preikestolen liegt 604 Meter über dem Meeresspiegel und ist das beliebteste Ausflugsziel der Provinz Rogaland schlechthin.  Das Stadtzentrum von Stavanger kann bequem zu Fuß erkundet werden. Die Altstadt imponiert mit der am besten erhaltenen Holzhaussiedlung Europas. Die 170 weißen Holzhäusern haben mich persönlich auch sehr beeindruckt.

Pünktlich um 19.00 Uhr müssen wir Stavanger verlassen. AIDAsol nimmt Kurs auf Hamburg. Diese 10tägige Reise war richtig gut. Wir haben viel gesehen, hatten aber auch Zeit inne zu halten. Hier in Norwegen geht es doch etwas ruhiger zu. Das ist sicher gut so!

Zwei weitere Artikel zu dieser Reise mit AIDAsol:

Den Geiranger Fjord mit AIDAsol erleben

Norwegische Fjorde mit AIDA erleben

Ich wünsche Ihnen schon immer eine GUTE REISE!

Marek Decker

 

Trendsport Loopy Balls jetzt auf den AIDA Schiffen

Liebe(r) Leser(in),

Loopy Balls sind die neue Trendsportart im AIDA Urlaub. In den kommenden Wochen werden sie auf zahlreichen Schiffen der AIDA Flotte eingeführt.

Menschen rennen auf dem Sportaußendeck aufeinander los, prallen in der Mitte aufeinander und überschlagen sich rückwärts. Was sich gefährlich anhört, ist in Wirklichkeit vollkommen abgesichert und DIE neue Trendsportart. Eingehüllt und geschützt durch große transparente Bälle erleben die AIDA Gäste ab sofort Loopingaction und Fußballturniere der ganz besonderen Art.

Bereits heute sind die Loopy Balls auf AIDAluna und AIDAblu im Einsatz. Nach erfolgreichem Testlauf und begeisterter Resonanz von den Gästen werden die Schiffe AIDAmar, AIDAsol, AIDAdiva, AIDAstella und AIDAbella bereits in den kommenden vier Monaten ebenfalls ausgestattet. Mitmachen kann jeder, der über 1,40 Meter groß ist.

Die Loopy Balls der Firma Flip Sport zeichnen sich durch einen besonders hohen Standard bei Sicherheit und Nachhaltigkeit aus.

Alle Loopy Balls Einführungstermine auf einen Blick:

05. März 2016: AIDAmar
13. März 2016: AIDAsol
02. Mai 2016: AIDAdiva
06. Mai 2016: AIDAstella
15. Mai 2016: AIDAbella

(Quelle Pressemitteilung AIDA Cruises)

Da bin ich ja mal gespannt.

Marek Decker

Den Geiranger Fjord mit AIDAsol erleben

Liebe(r) Leser(in),

in einem anderen Beitag beschrieb ich bereits den Beginn unserer Reise mit AIDAsol. Start in Hamburg, Seetag und dann der Aufenthalt in Bergen/Norwegen.
Nun nehmen wir Kurs auf Hellesylt und durchfahren anschließend den Geiranger Fjord. In dem kleinen Ort Hellesylt haben wir einen kleinen Zwischenstopp geplant. An Bord gibt es ein paar Wagemutige, welche hier eine Wandertour nach Geiranger starten. Hoffentlich sehen wir sie wieder! Der größte Teil der Gäste an Bord von AIDAsol möchte jedoch die Fahrt durch den Fjord nach Geiranger aus der Schiffsperspektive erleben. Ich kann Ihnen versichern: Das ist eine sehr gute Wahl!

Für Ende Juli ist es relativ kühl in Norwegen. Aber das ist für uns kein Problem, vielleicht sogar ein Vorteil, denn in den Hochlagen der Fjorde liegt noch jede Menge Schnee und die imposanten Wasserfälle werden durch das Schmelzwasser sehr gut gespeist. Insgesamt eine phantastische Landschaft mit vielen beeindruckenden Naturschauspielen.

Die Fahrt durch den Geirangerfjord ist möglicherweise eines der schönsten Naturerlebnisse auf unserem Planeten. Auch deshalb zählt dieser Fjord seit 2005 zu den Weltnaturerbestätten der UNESCO. Ich fühlte mich selbst auf unserem relativ großen Schiff (AIDAsol) etwas wie ein Zwerg. Schmale, steil abfallenden Talwände, die sich von 500 Meter unter dem Meeresspiegel bis zu 1.400 Meter über dem Meeresspiegel erstrecken. Zahlreiche Wasserfälle (zum Beispiel DIE SIEBEN SCHWESTERN) stürzen sich die extrem steilen Felswände herab, und zahllose Wildbäche fließen von schneebedeckten Gipfeln, Gletschern und Gletscherseen durch Laub- und Nadelwälder hinunter in den Fjord.

Die Sieben Schwestern im Geiranger Fjord

Die Sieben Schwestern im Geiranger Fjord

Am Ende des Fjordes liegt die kleine Ortschaft Geiranger. Hier wohnen gerade einmal  300 Einwohner. Regelmäßig kommen die Schiffe der Hurtigrute, sowie in den Sommermonaten rund 100 Kreuzfahrtschiffe. So auch wir. AIDAsol liegt auf Rede und wir kommen in den Genuss des Tenderns. Dabei kommen die Rettungsboote zum Einsatz. Diese verkehren dann zwischen Schiff und Ufer als eine Art Shuttle. Ein nettes Erlebnis. Ich hatte es mir etwas verrückter vorgestellt, was bei Seegang auch durchaus vorstellbar ist! Aber im Fjord ist es halt sehr ruhig.

Neben dem idyllisch gelegenen Ort Geiranger lohnt sich ein Ausflug zum höchsten Berg dieser Landschaft. Der Dalsnibba ist ein Gipfel mit 1476 Metern. Er befindet sich in Sichtweite des Geiranger Fjordes. Bei guten Wetterbedingungen hat man einen genialen Blick auf den diesen Fjord! Wenn nicht, dann reicht es aber sicher für eine Schneeballschlacht, auch im Sommer.

Ebenfalls tolle Aussichtspunkte bietet die Adlerstraße. Rund 8 km lang mit bis zu 10% Steigung – oder Gefälle!!! haben die sogenannten Adlerkehren einiges zu bieten.

Wir kamen am Nachmittag wohlbehalten wieder zum Schiff. Dazu mit super Eindrücken. Am Abend pünktlich zum Auslaufen schien zeitweise sogar die Sonne. Im Zusammenspiel mit diverser Feuchtigkeit zeigte sich der ein oder andere Regenbogen im Geiranger Fjord. Einfach ein tolles Naturschauspiel.

Gegen 20.00 Uhr geht unsere Reise von Geiranger weiter nach Andalsnes. Die Hochburg der Trolle. Verabschiedet werden wir mit Salutschüssen aus Kanonen! Na dann vielleicht bis bald zurück in Geiranger? Lohnen würde sich auf alle Fälle eine weitere Reise!

Marek Decker