Mit AIDA in den Fjorden Norwegens unterwegs

Liebe(r) Leser(in),

im dritten Teil meines Beitages sind wir mit AIDAsol vom Geiranger Fjord auf den Weg nach Andalsnes, Molde, Trondheiim, Alesund, Eidfjord und Stavanger.

Wir verlassen den wunderschönen Geiranger Fjord und AIDAsol nimmt Kurs auf die kleine norwegische Stadt Andalsnes.

Das Städtchen mit gut 2.200 Einwohnern in der Provinz mit dem wohlklingend norwegischen Name Møre og Romsdal ist am Isfjord gelegen, einem Seitenarms des Romsdalsfjords, dem das Romsdalshorn seinen Namen gegeben hat. 1.555 Meter ragt es mit einer markanten und weithin sichtbaren Spitze in den Himmel. Geteilt wird das Städtchen vom Fluss Rauma. Sehr beliebt ist hier eine Tour mit der traditionsreichen Rauma Bahn. Auch ein Ausflug zur Trollwand und den Trollstiegen ist sicher zu empfehlen. Wenn Sie an einem Montag geboren wurden und gut Obacht geben, dann werden die Trolle für Sie zu sehen sein! So steht es jedenfalls in einigen Sagen geschrieben.
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Wir liegen mit AIDAsol auf Reede, das bedeutet wir werden auch heute mit Tenderbooten an Land gebracht. Ich persönlich finde das ganz nett und es hat auch an diesem Tag ganz hervorragend funktioniert. Keine langen Wartezeiten, alles perfekt. In Andalsnes hatten wir uns persönlich nur für einen individuellen Landgang entschieden. Ein Ausflug wäre die bessere Wahl gewesen.

Bereits um 13.30 Uhr setzen wir unsere Reise fort. Von Andalsnes fahren wir in die Rosenstadt Molde, welche wir gegen 15.30 Uhr erreichen. Die Stadt hat rund 23 000 Einwohner und ist auch durch das Internationale Jazz Festival bekannt. Vom  Aussichtspunkt Varden (407 m ü.M.) kann man Molde gut überschauen und den Fjord mit Holmen und das berühmte Moldepanorama mit 222 teilweise schneebedeckten Gipfeln bestaunen. Einen interessanten Besuch versprechen das Fischereimuseum, das Romsdalmuseum oder die Domkirche. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich das Fußballstadion des relativ bekannten FC Molde. Wer Zeit hat einen motorisierten Ausflug zu unternehmen, der sollte die sehr bekannte Atlantikstrasse befahren.

Um 20.00 Uhr heißt es für AIDAsol Leinen los und für uns Abschied nehmen von Molde. Über Nacht fahren wir zum nächsten Ziel – Trondheim. Diese wunderschöne Stadt hieß früher Nidaros und war von 1030 bis 1217 Norwegens Hauptstadt. Die Stadt spielte eine bedeutende Schlüsselrolle in der norwegischen Geschichte. So ist der Nidarosdom schon seit fast 1000 Jahren ein sehr beliebter Wallfahrtsort. Der Dom ist die weltweit am nördlichsten gelegene gotische Kathedrale. Sie wurde auf dem Grab des Wikingerkönigs, dem heiligen Olav, errichtet.  Im Sommer können Sie gern den Turm besteigen. Nach 172 Stufen genießen Sie die tolle Aussicht auf Trondheim. Ganz persönlich haben mir die typisch norwegischen Speicherhäuser gefallen. Auch dieser Tag verging wieder wie im Flug und 17.00 Uhr hieß es: Alle Mann an Bord!

Tschüß Trondheim! AIDAsol nimmt Kurs auf Ålesund !

Am nächsten Morgen besuchen wir Ålesund. Hier wird das A eher wie O ausgesprochen. Die Stadt liegt äußerst reizvoll direkt am Atlantischen Ozean, auf mehreren Inseln. Seit sie nach einem verheerenden Feuer im Jahr 1904 völlig zerstört wurde, wird sie von ihrer inzwischen berühmt gewordenen Architektur im Jugendstil geprägt. Heute ist die Stadt kulturelles Zentrum der Region und bekannt für zahlreiche Veranstaltungen. So zum Beispiel das Ålesund Theaterfestival.

Schon gegen Mittag verlassen wir die märchenhaft anmutende Stadt. Wir freuen uns auf den Eidfjord und das dazu gehörende Örtchen.  Der Fjord selbst ist wie so viele Fjorde in Norwegen, atemberaubend schön. Hier können Sie einfach nur die Natur auf sich wirken lassen, oder Sie unternehmen einen Ausflug in den Nationalpark des Hardangervidda. Auch Wasserfälle wie zum Beispiel der Voringsfossen sind absolut beeindruckend.

Langsam aber sicher geht die Reise dem Ende entgegen. Stavanger steht noch auf dem Programm, bevor wir nach einem weiteren Seetag unseren Ausgangspunkt der Reise, Hamburg, wieder erreichen.

Aber erst einmal kommen wir am nächsten Tag um 10.00 Uhr in Stavanger an!

Stavangers Umgebung ist voller Naturschönheiten – der Lysefjord, der Solastrand und der weltberühmte Preikestolen (Felskanzel) sind die wohl bekanntesten. Das Plateau des Preikestolen liegt 604 Meter über dem Meeresspiegel und ist das beliebteste Ausflugsziel der Provinz Rogaland schlechthin.  Das Stadtzentrum von Stavanger kann bequem zu Fuß erkundet werden. Die Altstadt imponiert mit der am besten erhaltenen Holzhaussiedlung Europas. Die 170 weißen Holzhäusern haben mich persönlich auch sehr beeindruckt.

Pünktlich um 19.00 Uhr müssen wir Stavanger verlassen. AIDAsol nimmt Kurs auf Hamburg. Diese 10tägige Reise war richtig gut. Wir haben viel gesehen, hatten aber auch Zeit inne zu halten. Hier in Norwegen geht es doch etwas ruhiger zu. Das ist sicher gut so!

Zwei weitere Artikel zu dieser Reise mit AIDAsol:

Den Geiranger Fjord mit AIDAsol erleben

Norwegische Fjorde mit AIDA erleben

Ich wünsche Ihnen schon immer eine GUTE REISE!

Marek Decker

 

Neue Schiffe braucht das Land

Liebe(r) Leser(in),

der deutsche Kreuzfahrtmarkt hat sich enorm entwickelt und liegt an zweiter Stelle weltweit. 1,77 Millionen Deutsche unternahmen im Jahr 2014 eine Kreuzfahrt! Damit rangiert Deutschland wie bereits erwähnt auf Platz 2, natürlich hinter den Amerikanern. Erfolgreich wurden die Engländer verdrängt, jedoch könnte Deutschland Rang 2 schon bald an die Chinesen verlieren, denn die holen gerade im asiatischen Raum stark auf.

Hoffnungsvoll stimmt mich jedoch das Verhalten am Markt von unseren deutschsprachigen Familienkreuzfahrt Spezialisten AIDA Cruises und TUI Cruises.

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AIDA stellt in Kürze  AIDAprima in Dienst, 2016 folgt ihre Schwester AIDAmia. Diese beiden Schiffe wurden bzw. werden in Japan gebaut. Danach wird die Partnerschaft mit der Meyer Werft in Papenburg fortgesetzt. Der Auftrag für zwei weitere Neubauten der nächsten AIDA Schiffsgeneration wurde bereits erteilt. Die Schiffe mit einem Volumen von über 180.000 gt und einer Kapazität von jeweils mehr als 2.500 Kabinen werden 2019 und 2020 die AIDA Flotte verstärken.  AIDA Cruises wird weiterhin mit einem bahnbrechenden Schiffsdesign erneut ein Zeichen für den Umweltschutz setzen: Mit dem Konzept „Green Cruising“ wird AIDA als weltweit erste Kreuzfahrtreederei ihre neue Schiffsgeneration zu 100 Prozent mit LNG (Flüssigerdgas) betreiben. Dadurch werden die Emissionen von Rußpartikeln und Schwefeloxiden vollständig vermieden.

Da kann ich nur sagen: Danke, AIDA! Wir freuen uns!

Bei TUI Cruises stehen die Zeichen auch auf Wachstum! Die Mein Schiff 4 wurde gerade erst am 06. Juni 2015 in Dienst gestellt, die Mein Schiff 5 geht 2016, die Mein Schiff 6 2017 an den Start. Die beiden weiteren Neubauten würden in 2018 und 2019 folgen. Mit dieser modernen Sechs-Schiff-Flotte will TUI Cruises langfristig am Marktwachstum partizipieren.

Die für 2018 und 2019 geplanten Neubauten werden die Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 schrittweise ersetzen. Die ersten beiden Schiffe von TUI Cruises werden innerhalb der TUI Group an Thomson Cruises übergeben. Damit wird die Verjüngung der Flotte bei der britischen Tochtergesellschaft fortgesetzt.

Ich denke wir können uns in den kommenden Jahren auf eine spannende Entwicklung des deutschen Kreuzfahrtmarktes freuen.

Ich wünsche eine Gute Reise!

Marek Decker

 

AIDA Cruises und atmosfair stellen Klimaschutzprogramm für Kreuzfahrten vor

Liebe(r) Leser(in),

laut einer Pressemitteilung stellten AIDA Cruises und atmosfair anlässlich der ITB in Berlin ein Programm vor, welches Maßstäbe für den Klimaschutz in der weiter sehr dynamisch wachsenden Kreuzfahrtbranche setzt. Das Programm umfasst unter anderem die direkte Reduktion von CO²- Emissionen der Schiffe sowie die freiwillige CO²-Kompensation für die Kreuzfahrten.
Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei AIDA Cruises: „Klimaschutz ist ein Schwerpunkt in der Nachhaltigkeitsstrategie von AIDA. Mit dem neuen Programm setzen wir konsequent unseren Kurs als Vorreiter in der Branche fort. Neben dem perfekten Kreuzfahrterlebnis erwarten unsere Kunden dieses Engagement zu Recht von uns.“
Auch Mojib Latif, Klimaforscher und Schirmherr von atmosfair, freut sich über das neue Programm: „Die Kreuzfahrt hat viele Möglichkeiten, sich aktiv für den Klimaschutz durch die Reduktion von CO²-Emissionen einzusetzen. Innovationen bei den Treibstoffen und Antrieben bieten hierfür ein enormes Potential. Ich freue mich, dass AIDA Vorschläge von atmosfair aufgenommen hat und sich auch an der Erprobung ganz neuer Ansätze und Technologien beteiligen will.“
Die CO²-Kompensation ihrer Kreuzfahrt ist ab sofort für alle AIDA Gäste unter www.aida.de im Bereich MyAIDA freiwillig buchbar. Im Anschluss an seine „klimabewusste Kreuzfahrt“ erhält jeder Gast ein personalisiertes Klimaschutz-Zertifikat und eine Spendenbescheinigung von atmosfair. AIDA kompensiert außerdem ab sofort die CO²-Emissionen der dienstlich veranlassten Reisen mit dem Flugzeug oder Mietwagen über atmosfair-Klimaschutzprojekte.
Bis 2020 wollen die beiden Klimaschutzpartner einen Anteil von 20 Prozent der Gäste erreichen, die mit einer CO²-Kompensation ihrer Reise einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag leisten. Das Geld fließt an ein Biomassekraftwerk im nördlichen Indien, das aus Ernteresten grünen Strom für 40.000 Haushalte produziert, 30.000 Tonnen CO²- jährlich spart und zusätzlich einen Beitrag zur Entwicklung der Region mit neuen Arbeitsplätzen und Einnahmequellen für Bauern bietet.
Bereits im Sommer 2013 verabschiedete AIDA Cruises ein zusätzliches Investitionsprogramm für den Einsatz modernster Umwelttechnologien. Kernstück des Programms ist ein mehrstufiges Filtersystem zur Reduzierung von Emissionen. Nicht nur die beiden AIDA Neubauten, die 2015 und 2016 in Dienst gestellt werden, erhalten diese neue Technologie. Auch die ersten Schiffe der bestehenden Flotte haben erste

Einbauten dieses Filtersystems bereits erhalten, die übrigen werden schrittweise nachgerüstet.
Die beiden AIDA Neubauten werden außerdem als erste Kreuzfahrtschiffe weltweit mit Dual Fuel Motoren ausgestattet. Diese erlauben, neben den konventionellen Kraftstoffen, auch den Einsatz von Flüssiggas (LNG, liquefied natural gas), das 20% weniger CO² verursacht.
Im Rahmen des gemeinsamen Pilotprojektes testet AIDA Cruises die Möglichkeit, zukünftig LNG für die Versorgung seiner Kreuzfahrtschiffe einzusetzen, das mit der Power to Gas Methode und Wind- oder Solarstrom vollständig CO²-frei hergestellt wird. Der Einsatz von LNG ist derzeit regelungsbedingt auf die Hafenliegezeiten der Schiffe beschränkt. Wenn erfolgreich, kann dies den Einstieg in die CO²-freie Kreuzfahrt bedeuten.
Dietrich Brockhagen, Geschäftsführer von atmosfair: „Das Besondere an diesem gemeinsamen Klimaschutzprogramm ist das vorbildliche Verhältnis der Maßnahmen. Der Schwerpunkt liegt auf den technischen Neuerungen der AIDA Schiffe, die CO²-Kompensation kommt ergänzend hinzu. AIDA setzt hier Maßstäbe.“
Ausführliche Informationen zum gesamten Umweltengagement veröffentlicht AIDA Cruises in seinem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares (www.aida.de/aidacares).

Das alles klingt meiner Meinung nach richtig sauber! Na dann, Gute Reise!

Marek Decker

 

Prima Jahr für AIDA

Liebe(r) Leser(in),

die gewählte Überschrift ist etwas doppeldeutig. Einerseits verzögert sich die Fertigstellung des neuesten Aida Schiffes – der Aida PRIMA – um rund sechs Monate, was natürlich für die Gäste, welche schon die Jungfernfahrt gebucht hatten sehr ärgerlich war. Trotzdem konnten die Kunden nach Angaben von Aida Cruises weitestgehend zufrieden gestellt werden – 95% Umbuchungen sprechen dafür.

Zum anderen resümiert Felix Eichhorn das Jahr 2014 sehr positiv. So wurde unter anderem durch die Vertriebsfusion von Aida und Costa die höchsten Passagierzahlen für beide Marken erreicht. Das war so nicht unbedingt voraus zu sehen, da die Havarie der Costa Concordia erheblichen Imageschaden verursacht hat. Jene Gäste, welche der Marke Costa ihr Vertrauen weiterhin entgegen brachten wurden durch die Einführung neuer Konzepte angenehm überrascht. So bescherte das Konzept mit Slow Food Gastronomie, längeren Liegezeiten in den Häfen und regionaler Bordküche Costa eine überproportionale Gästezufriedenheit.

Zum Schluß noch einige Impressionen von Aida Prima.

 

Herzliche Grüße,

Marek Decker

Die weltweit erste LNG Hybrid Barge

Liebe(r) Leser(in),

Aida Cruises hat als Alternative zur Stromversorgung im Hamburger Hafen im Jahr 2012 gemeinsam mit Becker Marine Systems ein zukunftsweisendes Pilotprojekt für die Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen während der Liegezeit auf den Weg gebracht. Die für den Betrieb des Kreuzfahrtschiffes notwendige Energie wird nicht mehr an Bord des Schiffes durch Dieselmotoren erzeugt, sondern auf der schwimmenden LNG Hybrid Barge in Blockheizkraftwerksmotoren und Generatoren mittels Flüssiggas (LNG-Liquified Natural Gas). Der so gewonnene Strom wird flexibel, je nach Bedarf, in das Versorgungsnetz des Schiffes eingespeist.

So werden die Emissionen im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichem Marinediesel mit 0,1 Prozent Schwefelanteil werden bei der Energieerzeugung mittels Flüssiggas auf der LNG Hybrid Barge erheblich gesenkt. Der Ausstoß von Schwefeloxiden und Rußpartikeln wird sogar gänzlich vermieden. Die Emission von Stickoxiden verringert sich um bis zu 80 Prozent, der Ausstoß von Kohlendioxid um weitere 30 Prozent.

Becker Marine Systems stellt mit der LNG Hybrid Barge „landseitig“ die technische Lösung zur Verfügung. Die Umwelttechnik-Experten von AIDA Cruises liefern das dafür notwendige Know-how für die besonderen Anforderungen von Kreuzfahrtschiffen und realisieren die Endausrüstung auf den AIDA-Schiffen. Mit AIDAsol soll ab Sommer 2014 das erste Kreuzfahrtschiff weltweit am Grasbrook Kai in der Hamburger Hafencity durch eine LNG Hybrid Barge mit Strom versorgt werden.

BSCM Award 2013 für die LNG Hybrid Barge:
Für das innovative Konzept der LNG Hybrid Barge wurden AIDA Cruises und Becker Marine Systems mit dem Baltic Sea Clean Maritime Award 2013 in der Kategorie „umweltfreundliche Infrastrukturentwicklung“ im Ostseeraum ausgezeichnet. Der vom Baltic Sea Forum in Zusammenarbeit mit dem europäischen InnoShip-Projekt verliehene Preis würdigt innovative Ideen, Projekte und Lösungen, die zum Schutz der Ostsee als besonders empfindlichem Ökosystem beitragen.
Der BSCM Award hat zum Ziel, Projekte zu fördern, die zur Reduktion oder Vermeidung von Emissionen im Schiffs- und Hafenbetrieb im Ostseeraum beitragen. Die LNG Hybrid Barge ist flexibel einsetzbar und trägt damit zum Ausbau einer umweltfreundlichen Infrastruktur bei. Darüber hinaus werden die Emissionen durch die Energieversorgung mittels Flüssiggas signifikant reduziert. Damit ist die LNG Hybrid Barge ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Ostseeraum.