Unsere Metropolentour mit AIDA

Liebe(r) Leser(in),

zu Ostern 2016 gönnen wir uns im erweiterten Familienkeis die sogenannte Metropolentour auf AIDAmar. Wir starten bei herrlichstem Frühlingswetter in Hamburg. Wie immer ist das Auslaufen für mich etwas ganz Besonderes – eben Gänsehaut Feeling pur. Entlang der Elbe sind zahlreiche Osterfeuer zu sehen. Vor uns liegt ein Seetag und wir sollen am 28. März in den Morgenstunden Southampton erreichen. Ja, das war so geplant….

AIDAmar in Hamburg

AIDAmar in Hamburg

So einen Seetag finde ich sehr erholsam. Leider verschlechtert sich das Wetter und unser Kapitän Sven Laudan muss uns leider ankündigen, das wir nicht planmäßig in Southampton einlaufen können, sonder vorerst auf See abwettern werden. Das bedeutet das Schiff wird in eine komfortable Position gebracht, so das der Wind eine möglichst geringe Angriffsfläche hat.

Es geht auch stürmisch...

Es geht auch stürmisch…

Gegen Mittag hat sich dann das Wetter etwas beruhigt und der Lotse gegleitet uns sicher in den Hafen von Southampton. Übrigens an den original Liegeplatz der Titanic! Wir bleiben hier bis zum nächsten Tag gegen 18.00 Uhr, so das alle Ausflüge wie geplant mit einem Tag Verspätung stattfinden können. Zusätzlich bietet sich eine beliebte Overnight Gelegenheit.

Wir unternahmen einen Ausflug nach Stonehenge. Diese alten Steine sind schon etwas mystisch. Auf jeden Fall sollte man diesen Ort ein mal im Leben besucht haben.

Stonehenge

Stonehenge


Natürlich gab es auch negative Auswirkungen. Unser nächster Hafen Le Havre/ Frankreich wurde dafür gestrichen. Wir nahmen Kurs auf Zeebrügge/Brügge in Belgien. Pünktlich sind wir mit AIDAmar im Hafen von Zeebrügge. Wir freuen uns auf unseren Ausflug nach Gent, einem wunderschönen alten Handelsstädtchen. Natürlich darf auch Belgische Schokolade nicht fehlen. Wir besuchen eine kleine und sehr feine Manufaktur. Die Verkostung ist sehr umfangreich, der Chocolatier sehr nett –  alles perfekt. Als Geheimtipp empfehle ich eine Trinkschokolade to Go. So lecker!
Gent/Belgien

Gent/Belgien


Um 19.30 Uhr heißt es wieder: Alle Mann (und Frau) an Bord! Pünktlich um 20.00 Uhr verlassen wir mit AIDAmar Zeebrügge. Es war ein wirklich toller Tag.

Nun freuen wir uns auf das letzte Ziel unserer Reise. Amsterdam!

Wir haben Glück und fahren mit unserem Schiff direkt bis in das Stadtzentrum. Ganz interessant war dabei auch eine Schleusen Passage. Die Fahrt auf dem Nordseekanal bis in die Stadt ist sehr zu empfehlen, recht abwechslungsreich und bietet auch das ein oder andere Fotomotiv. Wir haben einen Ausflug zum Keukenhof gebucht um die Blüte von Krokussen, Tulpen, Narzissen und vielen anderen Blumen zu geniessen. Der Keukenhof ist von Amsterdam gut zu erreichen und allen Blumenliebhabern wirklich wärmstens zu empfehlen.

Am Abend haben wir noch Zeit das Nachtleben von Amsterdam zu erleben, denn AIDAmar liegt bis 24.00 Uhr an der Pier. Coffee Shops locken mit aromatisch, süsslichem Duft, Musikkneipen laden ein, auch präsentieren sich nette Damen in unzähligen Schaufenstern, oder Sie besuchen einfach nur das Erotic Museum. Amsterdam hat ein unglaublich tolles Flair, auch in der Nacht. Das zu erleben ist einfach großartig.

Mitternacht. Wir nehmen Abschied von Amsterdam. Vor uns liegt noch ein erholsamer Seetag, bevor wir wieder in Hamburg ankommen.

Wer tolles Essen mag ist auf AIDA richtig!

Wer tolles Essen mag ist auf AIDA richtig!


Es war eine im wahrsten Sinne des Wortes – bewegte Seereise. Tolle Städte mit vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten bietet diese Route auf alle Fälle.

Na dann bis bald, auf AIDAsehn!

Marek Decker

Hamburg – Das Tor zur Welt

Liebe(r) Leser(in),

Hamburg ist nicht nur die Partnerstadt meiner Heimatstadt Dresden, sondern vor allem das Tor zur Welt. Ich war schon einige Male in Hamburg und komme immer wieder gern in die Hansestadt. Hamburg hat ein sehr besonderes Flair und ich fühle mich mit der Stadt nicht nur durch den Fluss, unsere Elbe, verbunden.

Hamburg ist recht gut mit der Deutschen Bahn, den Fernbuslinien und dem Flugzeug zu erreichen. Für ihren Aufenthalt in der Stadt würde ich ihnen ein Hotel in zentraler Lage empfehlen. Dazu die Hamburg Card. So können Sie den öffentlichen Nahverkehr uneingeschränkt nutzen und bekommen zum Teil erhebliche Rabatte auf ihren Musicalbesuch, ermäßigte Preise für Museen und Hafen-, Alster- sowie Stadtrundfahrten.

AIDAmar in Hamburg

AIDAmar in Hamburg

Neben einem Musical Besuch und diversen Rundfahrten zu Wasser und auf dem Lande hat Hamburg natürlich auch einiges zusätzlich für Erwachsene zu bieten.

So gehört die Reeperbahn zu Hamburg wie die Elbe! Nun ist es möglich einfach mal auf eigene Faust so durch zu schländern, oder sie können die Reeperbahn Hamburg  richtig, das heißt mit Insidern erleben.

Starten Sie einfach Ihre Kieztour mit den Kiezjungs. Eben den Jungs, welche sich hier so richtig gut auskennen und mit Herzblut an der Reeperbahn Hamburg hängen. Die Kiezjungs heißen Sven und Michael. Sie sind  eine Ewigkeit miteinander befreundet und arbeiten in der selben Branche als Journalist und Pressefotograf in Hamburg.

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Große Reeperbahntour, Kiezgolf, oder gar die Männer Kiez Tour? Letztere ist absolut für einen Junggesellenabschied in Hamburg  geeignet. Diese Tour startet direkt im Rotlichtviertel am Eingang zur Großen Freiheit, auf dem Beatles-Platz. Es werden nicht die einschlägig bekannten klassischen Läden angesteuert, sondern die Läden wo richtig was geht. Sie bekommen direkten Einblick in das älteste Gewerbe der Menschheit. Die Kiezjungs werden das Geschäft sehr genau erklären und auch welche Regeln dabei gelten, ebenso wie man seine Wünsche formuliert und vor allem wie man sie verhandelt! Da kann dann im Anschluß an diese ultimative Tour nix mehr anbrennen!?

Irgendwie hab ich schon Lust auf die nächste Hamburg Reise!

 

 

 

 

 

Mit AIDAluna von Hamburg nach Amsterdam und Dover/London

Endlich geht’s los. Pünktlich 06:54 Uhr fährt unser Zug der Deutschen Bahn in Dresden Hauptbahnhof ab. Über Berlin werden wir nach Hamburg gelangen. Alles funktioniert prima nach Plan. Ein Kompliment an die Deutsche Bahn. Reimt sich sogar. In Hamburg Hauptbahnhof angekommen begeben wir uns zum angegebenen Ausgang, wir haben den Bustransfer gebucht. Da das Schiff im neuen Kreuzfahrtterminal in Altona liegt ist der Shuttlebus auf alle Fälle eine gute Wahl! Die AIDA Crew nimmt uns schon mal das Gepäck ab, von Lasten befreit begeben wir uns zum Transferbus am ZOB. Nach 20 Minuten Fahrt erreichen wir AIDAluna. Der Check In ist sehr gut vorbereitet. Trotz einer mittleren Warteschlange dauert es dank mehr als 15 Countern nur wenige Minuten und wir können an Bord gehen.

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Da an Bord ein sozusagen fliegender Wechsel der Passagiere stattfindet, können die Kabinen um 12 Uhr noch nicht bezogen werden. Erst mal geht es zum leckeren Mittagessen! Nach einem ersten Bord Rundgang beziehen wir gegen 14 Uhr unsere wirklich schöne Balkon Kabine auf Deck 7. Alles ist in bester Ordnung, nur Wilma – das Sturmtief versucht uns die gute Laune zu vermiesen. Unser Kapitän Thomas Mey gab darauf hin Kursänderung bekannt. So trotzten wir Wilma auf dem Kurs nach Dover am geplanten Seetag. Anderenfalls hätte das Sturmtief Amsterdam gefährden können, denn die Einfahrt in den Amsterdam vorgelagerten Hafen Ijimuiden ist etwas kompliziert und eng. Inzwischen ist es fast 17.00 Uhr und wir erwarten die Seenotrettungsübung. Diese wird bei Aida Cruises generell vor dem Auslaufen der Schiffe durchgeführt. Sicher ist sicher! Es sind sehr viele Familien und jüngere Gäste an Bord und die Übung verläuft recht zügig. Nach einer guten halben Stunde ist sie beendet und das Auslaufen von AIDAluna vom Hamburger Kreuzfahrtterminal in Altona kann beginnen. Begleitet von AIDA Gänsehaut Auslaufmusik und einigen Schaulustigen beginnt unsere Fahrt auf der Elbe Richtung Nordsee. Schiff ahoi!

Wie schon angedeutet liegt ein Seetag zwischen Hamburg und Dover. Ich persönlich mag diese Tage sehr gern. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Wem dies zu wenig ist, der kann die tatsächlich umfangreichen Angebote an Bord der AIDA Schiffe in Anspruch nehmen. Wilma schränkte uns jedoch etwas ein, bei Windstärke 8 bis 9 war Deck 12 und ein Teil der Pools gesperrt. Unsere Balkonkabine so in der Mitte des Schiffes gelegen war eine sehr gute Wahl. Die Bewegungen der AIDAluna waren hier kaum zu spüren und der Balkon war ganz gut gegen die stärksten Winde geschützt. Glück gehabt! Am nächsten Morgen erblicken wir sie dann, die White Cliffs of Dover. Die mehr als hundert Meter hohen Kalksteinklippen begrüßen uns auf eindrucksvolle Weise.

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Nach einem wie gewohnt, ausgiebig reichhaltigem Frühstück begeben wir uns zum gebuchten Ausflug nach London. Die recht lange Bus An- und Abreise ist etwas nervig – aber das haben wir vorher gewußt. Vom Bus aus lernen wir London als Metropole kennen. Steve unser Busfahrer hat ein gutes Timing und wir kommen zum Zeitpunkt der Wachablösung zum Buckingham Palast.

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Um die Mittagszeit haben wir etwas Freizeit und anschließend können wir London noch vom Boot auf der Themse aus erleben. Fazit: Viel gesehen, jedoch sind die Busfahrten (An- und Abfahrt Dover) zu lang und auch der Preis ist ganz schön heiß! Am nächsten Tag erreichen wir gegen 08.00 Uhr den Hafen von Ijmuiden. Mit dem Bus, Fahrzeit 25 Minuten, geht es nach Amsterdam. Bereits der erste Eindruck ist mir sympatisch. Alles scheint ruhiger und gemütlicher zu sein. Unser Reiseleiter, ein schon älterer Amsterdamer, erzählt viel und gut über das Land unter dem Wasser und natürlich von Amsterdam und den Holländern.

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Da wir mit AIDAluna nur bis 14 Uhr im Hafen liegen ist der Amsterdam Ausflug relativ kurz. Für einen ersten Überblick aber durchaus ausreichend. Wir haben Appetit auf mehr bekommen.   Kurz nach 14 Uhr, das letzte Auslaufen des Schiffes auf unserer Kurzreise. Wir genießen alles, die See und das Schiff, noch einmal ganz bewusst und intensiv.

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Mit fast voller Kraft geht es Voraus – am nächsten Morgen laufen wir wie geplant gegen 08.00 Uhr in Hamburg ein. Sie war kurz diese Reise, aber zum schnuppern oder wie für uns – zwischendurch sehr zu empfehlen. Na dann bis bald! Auf AIDAsehn! Marek Decker